Kooperationen der KO.NEP

Die KO.NEP nimmt eine zentrale Schnittstellenfunktion in der Netzentwicklungsplanung ein. Im kontinuierlichen Dialog mit Übertragungsnetzbetreibern, Speicherbetreibern und Verteilernetzbetreibern sorgt sie für eine integrierte Planung der künftigen Gas- und Wasserstoffinfrastruktur. Durch den vertrauensvollen Austausch werden Bedarfe & Bedürfnisse abgestimmt, Herausforderungen frühzeitig identifiziert, Synergien gehoben und Lösungen gemeinsam entwickelt.

Die KO.NEP trägt mit seiner Arbeit dazu bei, die Transformation der Energieinfrastruktur effizient, transparent und zukunftsorientiert zu gestalten.

Übertragungsnetzbetreiber Strom

Gemeinsames Szenario für eine integrierte Energiesystementwicklung

Die Zusammenarbeit der Fernleitungsnetzbetreibern und der Wasserstofftransportnetzbetreiber mit den Übertragungsnetzbetreibern Strom ist eine Kernschnittstelle der integrierten Energienetzplanung. Elektrolyseure und zukünftig auch H2-Kraftwerke verbinden das Strom- und Wasserstoffnetz. Ihre Standorte und Kapazitäten müssen daher sektorübergreifend abgestimmt werden.

Die KO.NEP koordiniert den Austausch zwischen Fernleitungsnetzbetreibern, Wasserstofftransportnetzbetreibern und Übertragungsnetzbetreibern. Im Mittelpunkt stehen die gemeinsame Marktabfrage zur Erfassung geplanter Elektrolyseure und H2-Kraftwerke sowie die Entwicklung eines gemeinsamen Szenarios für die Netzentwicklungspläne Strom und Gas & Wasserstoff.

Ziel ist es, die Strom- und Gas-/Wasserstoffnetzplanung sinnvoll zu verzahnen und konsistente Annahmen für ein gemeinsames Szenario zu erarbeiten.

Verteilernetzbetreiber Gas

Planung der Netzebenen verzahnen

Der Arbeitskreis Netztransformation bringt Fernleitungsnetzbetreiber, Wasserstofftransportnetzbetreiber und Verteilernetzbetreiber zusammen. Die Transformation der Energienetze gelingt nur, wenn alle Netzebenen abgestimmt zusammenarbeiten, vom Transport bis zur regionalen Verteilung.

Der AK schafft ein gemeinsames Verständnis für die anstehende Netztransformation und entwickelt praxisnahe Lösungen für eine integrierte Planung. Im Mittelpunkt stehen Fragen, wie die Planungen auf der Verteilernetz- und der Transportebene optimal verzahnt werden können und wie die Anforderungen des europäischen Gas- und Wasserstoff-Binnenmarktpakets gemeinsam bestmöglich umgesetzt werden.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Netzbetreiber zu stärken und einen abgestimmten Rahmen für die regionale Transformationsplanung hin zu einer zukunftsfähigen Gas- und Wasserstoffinfrastruktur zu schaffen.

Untergrundspeicherbetreiber Gas

Flexibilität für das Energiesystem

Der Arbeitskreis Speicher bringt Untergrundspeicherbetreiber und Fernleitungsnetzbetreiber zusammen. Speicher sind zentrale Bausteine des heutigen und künftigen Energiesystems. Eine zukunftsfähige Planung betrachtet Netze und Speicher daher als zusammenhängende Infrastruktur.

Der AK fördert ein gemeinsames Verständnis für die Transformation des Energiesystems und erarbeitet Lösungen, wie Speicherbedarfe optimal in die Netzplanung einfließen können.

Ziel ist es, die Zusammenarbeit der Infrastrukturbetreiber zu stärken und gemeinsame Ideen für ein effizientes Energiesystem zu entwickeln.